29 november 2016

Wie Sie Frost in der Biotonne vermeiden

Bei Temperaturen unter Null können Abfälle in den Mülltonnen, insbesondere in der Biotonne, festfrieren. Wie Sie dennoch die restlose Leerung Ihrer Behälter erreichen, erfahren Sie hier.

Abfallbehälter mit Schneedecke
Vorausgesetzt, die Zugänge zu Ihren Abfallbehältern sind geräumt und gestreut, klappt auch die restleere Entleerung Ihrer Abfallbehälter, wenn Sie folgende Punkte beachten:
  • Bitte die Tonnen möglichst frostfrei aufstellen, zum Beispiel in Ihrer Garage. Stellen Sie die Biotonne bitte erst am frühen Morgen des Abholtages ins Freie, denn hier sind Abfälle mit viel Restfeuchte enthalten, die leicht festfrieren.
  • Feuchte Bioabfälle sollten Sie in zerknülltes Zeitungspapier einwickeln, gegebenefalls mit mehreren Lagen. Das verhindert das Festfrieren am Behälterrand. Auch eine Zwischenschicht aus Zeitungspapier hilft, die Restfeuchte zu binden und zu verteilen.
  • ​Weil es leider immer wieder vorkommt, bitten wir auch an dieser Stelle: Geben Sie keine Kunststofftüten oder Plastikbehälter in die Biotonne. Auch sogenannte Biokunstoff-Tüten oder "kompostierbare Tüten" sind keine Alternative: http://www.umweltbundesamt.de
  • Das Risiko des Festfrierens minimieren Sie auch, wenn Sie nasse Küchenabfälle zunächst in der Spüle abtropfen lassen: Kaffeefilter, Kaffeepads oder Teebeutel können ruhig ein paar Minuten im Ausguss verweilen, ehe Sie in die Biotonne gegeben werden.
  • Der Kunststoff der Behälter muss trotz der hohen Temperaturschwankungen im Wechsel von Tag und Nacht bei der Schüttung starke mechanische Belastungen aushalten. Wir bitten Sie daher, nicht mit Rechen oder anderen Hilfsmitteln an die kältebedingt spröden Kunststoff-Tonnen zu schlagen, sollte der Abfall doch einmal angefroren sein.  Die riskieren anderenfalls, dass der Kunststoff zerbricht und die Biotonne unbrauchbar wird. Wir bitten aus gleichem Gründ auch um Verständnis, falls ihr Behälter mit festgefrorenem Abfall im Winter nur teilentleert werden kann. ​