17 juni 2014

Für Meere ohne Plastik: Veolia, Philipp Buhl und NABU rücken bei Kieler Woche drängendes Thema ins Blickfeld

Ein Boot aus Abfall, live gebaut vor den Augen des Publikums der Kieler Woche: Mit dieser spektakulären Kunstaktion macht Premiumpartner Veolia auf das Thema der Verschmutzung der Meere aufmerksam.

Die Berliner Trash-Künstlerin Sandra Wiesthal wird auf einer eigenen Aktionsfläche in Schilksee während der Kieler Woche ein schwimmfähiges Boot aus Abfällen bauen – und damit ein Zeichen setzen gegen das immer gravierendere Problem der Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikmüll. Den Startschuss für das gemeinsame Projekt mit dem Partner NABU Naturschutzbund Deutschland bildet am Freitag, dem 20. Juni, um 16 Uhr eine symbolische Strandreinigung mit dem Segler des Jahres Philipp Buhl in Schilksee. Schlusspunkt ist eine Woche später, wenn am Freitag 27. Juni das fertige Boot in Schilksee zu Wasser gelassen wird.
 
Etienne Petit, Veolia-Generaldirektor für Deutschland begründet die Aktion: „Plastik gehört nicht ins Meer, sondern zuverlässig entsorgt und so gut wie möglich verwertet und recycelt. Dafür stehen wir als Umweltdienstleister. Segler wiederum sind eng mit der Umwelt verbunden, sie wünschen sich Sport in und mit der Natur, in sauberem Wasser und intakten maritimen Ökosystemen. Damit sind wir ideale Verbündete im weltweiten Einsatz gegen das riesige Problem der ins Meer gelangenden Plastikabfälle, die längst zu einer massiven Gefahr vor allem für die Tierwelt geworden sind. Wir wollen die Kieler Woche dafür nutzen, noch mehr Menschen dafür zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, wie sie sich engagieren können – etwa bei unserem Partner NABU.“
 
Philipp Buhl, von Veolia unterstützter Segler des Jahres 2014 im Laser und Anwärter auf eine Spitzenplatzierung in Kiel, stellt sich gern als Schirmherr hinter die Aktion. „Ich finde es schockierend“, so Buhl, „dass inzwischen regelrechte Kontinente aus Plastik über die Meere treiben und Tag für Tag Tiere an aufgenommenen Kunststoffteilchen verenden. Diesem Problem muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt und nach einer Lösung gesucht werden, damit wir den kommenden Generationen die Meere nicht als Müllhalden hinterlassen!“.

Dr. Kim Cornelius Detloff, NABU Leiter Meeresschutz: „Kaum eine Bedrohung der Ozeane ist heute so offensichtlich wie die Belastung durch Plastikabfälle. Und auch die Nord- und Ostsee sind betroffen. Bereits im Jahr 2010 hat der NABU deshalb das Projekt Meere ohne Plastik ins Leben gerufen. Neben Umweltbildung und Reinigungsaktionen arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern an innovativen und effektiven Maßnahmen, um die Vermüllung der Meere zu stoppen.“ NABU-Experte Detloff wird über Fakten und Hintergründe auch mit Vorträgen in der Veolia Lounge informieren, weitere Informationen zum Thema bietet der NABU unter www.meere-ohne-plastik.de.
 
Die Arbeit mit Weggeworfenem zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeit der Künstlerin und Designerin Sandra Wiesthal, die dafür 2011 mit dem ‚Trenntwende Recycling Designpreis‘ ausgezeichnet wurde. Bei ihrer Arbeit während der Kieler Woche können ihr die Besucher auf der eigens eingerichteten Aktionsfläche direkt über die Schulter schauen und auch selbst Material mitbringen, das in dem Boot verbaut werden könnte. Neben dem Boot wird sie vor Ort auch kleine Gebrauchsgegenstände aus Altmaterialien herstellen.
 
Über ein von der internationalen Veolia Stiftung gefördertes Forschungsprojekt zum Thema kann man sich in der Lounge informieren: Das Segel-Forschungsschiff Tara ist Anfang Juni zu einer elfmonatigen Forschungsreise durch das Mittelmeer aufgebrochen, bei der die mitfahrenden Wissenschaftler vor allem die konkreten ökologischen Folgen der Plastikverschmutzung erforschen werden und gleichzeitig Bewusstseinsarbeit für das Thema leisten. Mehr Informationen hierzu unter http://oceans.taraexpeditions.org.
 
In sportlicher Hinsicht setzt Veolia bei der Kieler Woche nicht nur auf ein gutes Abschneiden von Phlipp Buhl – auch von der XP 38 Offshore-Yacht ‚Veolia‘ erhofft man sich einen Platz ganz oben bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Seesegeln. Zum Gespräch über den sportlichen „Zwischenstand“ lädt Veolia die Fachjournalisten am Montag, dem 23. Juni um 19 Uhr zur Pressekonferenz in die Veolia Lounge – mit der Gelegenheit zum Gespräch mit Philipp Buhl und der Crew der ‚Veolia‘.
 
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Veolia ist der weltweite Maßstab für optimiertes Ressourcenmanagement. Veolia entwickelt und verwirklicht Lösungen für die Bereiche Wasser-, Entsorgungs- und Energiemanagement im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Kommunen und der Wirtschaft. Mit ihren drei sich ergänzenden Tätigkeitsfeldern sorgt die Veolia-Gruppe  für einen verbesserten Zugang zu Ressourcen, ihren Schutz und ihre Erneuerung.

Weltweit sorgte Veolia 2013 mit über 200.000 Beschäftigten* auf allen fünf Kontinenten für die Trinkwasserversorgung von 94 Millionen Menschen und die Abwasserentsorgung für 62 Millionen Menschen, erzeugte 86 Millionen MWh Energie und verwertete 38 Millionen Tonnen Abfälle. Der Jahresumsatz von Veolia (Paris Euronext: VIE und NYSE: VE) betrug 2013 22,3 Milliarden Euro*.

In Deutschland arbeiten in den Geschäftsbereichen Wasser, Entsorgung und Energie mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den über 200 Standorten von Veolia und seinen Beteiligungsgesellschaften. In Partnerschaften mit Kommunen sind sie für mehr als 13 Millionen Menschen tätig. Hinzu kommen maßgeschneiderte Dienstleistungen für Privat- und Gewerbekunden, Handels- und Industriebetriebe. In seinen drei Geschäftsbereichen erwirtschaftete Veolia in Deutschland 2013 einen Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro.

(*) ohne Aktivitäten und Umsatz der zum Verkauf stehenden Verkehrssparte Transdev