24 juni 2014

Veolia-Nachhaltigkeitspreis 2014: Mitarbeiter-Initiativen sorgen für neue Impulse im Unternehmen

Wie schafft man es, im Unternehmen Aufmerksamkeit und Verständnis für das Thema Nachhaltigkeit zu erzielen? Helfen innovative Ideen, neue Kunden zu gewinnen, und wie stärken wir unsere Beschäftigten und unterstützen die Regionen, in denen wir tätig sind? Mit diesen Fragen haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsfelder Wasser, Entsorgung und Energie von Veolia auseinandergesetzt.

Die besten drei Ideen sind im Rahmen der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ auf der Kieler Woche prämiert worden, wo sich der Umweltdienstleister als Hauptsponsor mit einem eigenen Stand präsentiert. Veolia zeichnet mit dem Nachhaltigkeitspreis Einzelpersonen und Teams aus, die mit konkreten Initiativen dazu beitragen, in der täglichen Arbeit wirtschaftliche, soziale und ökologische Anforderungen noch besser miteinander in Einklang zu bringen.
 
Erstmals wurde der Wettbewerb bundesweit in allen drei Geschäftsfeldern durchgeführt. Unter 25 Bewerbungen wählte die Jury drei Projekte aus. „Dabei zählten für uns vor allem die Gesichtspunkte Innovation, Übertragbarkeit und gesellschaftlicher Mehrwert“, erläutert Sylke Freudenthal, Beauftragte für Nachhaltige Entwicklung bei Veolia Deutschland. Zu den Preisträgern gehört etwa eine Initiative zur Nachsortierung in der PET-Recyclinganlage Rostock. Dort enthält das eingehende Material aus der Pfandrücknahme meist einen hohen Anteil an Aluminiumdosen, die bislang in Ballen an einen externen Aufbereiter zur sortenreinen Trennung geliefert wurde, der das PET anschließend zurückbrachte. Auf Initiative von Udo Kallinich und Jan Ostendarp von Veolia Umweltservice Nord wurden eine moderne Infrarot-Sortieranlage und eine Dosenpresse eingebaut. Aluminium wird nun mit 98 Prozent Reinheit getrennt und PET direkt in die Anlage zurückgeführt. Dies führt zu einer Verringerung von Verschleiß und Stillstandzeiten der Anlagen, höherer Arbeitssicherheit, geringeren transportbedingten Emissionen und Kosten sowie zu höheren Erlösen.
 
Ebenfalls vorbildlich in Sachen Nachhaltigkeit ist der Braunschweiger Versorger BS|ENERGY, der bis zu diesem Frühjahr seine Dienstfahrzeugflotte ausgewechselt hat und nun auf alternative Antriebe setzt. 55 der insgesamt 167 neuen Fahrzeuge werden mit Öko-Strom oder Bio-Erdgas betrieben. Das Unternehmen gehört damit zu den Vorreitern beim Betrieb eines ökologischen Fuhrparks und nimmt aktiv an der Initiative "Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen" teil. Gleichzeitig wird in dem vom Bundesministerium für Umwelt geförderten Projekt „Fleets Go Green“, für das BS|ENERGY Konsortialführer ist, die Übertragbarkeit auf andere Unternehmen erforscht. Der Aufbau der grünen Flotte wurde von Vorstandsmitglied Paul Anfang sowie Bernward Rzeppa, Torsten Veit und Randolph Hermann initiiert.
 
Den Fokus auf die Beschäftigten richtete die Personalabteilung des Wasserversorgers MIDEWA: Petra Assmann, Jenny Richter, Helena Kraus und Jenifer starteten die Programme „Erhaltung der psychischen Gesundheit – wir schauen hin!“ und „Analphabetismus – ein unterschätztes Problem?“, mit denen die MIDEWA aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreift. In Seminaren werden Führungskräfte, Betriebsräte und Vorarbeiter in Fragen der psychischen Gesundheit weitergebildet. Ein Flyer informiert Mitarbeiter über Risiken und mögliche externe Beratungsangebote. Die Betriebsvereinbarung Gesundheitsschutz wurde um die Themen Prävention, Gesundheitsförderung und Unterstützung bei psychischen Erkrankungen erweitert und das Thema Analphabetismus als Managementziel definiert. Die Projektarbeit einer BA-Studentin diente als Grundlage für die Problemanalyse und die Entwicklung weiterer Schritte, zu denen auch ein Workshop für die Mitglieder des MIDEWA-Arbeitskreises Gesundheit zählt.
 
Etienne Petit, Generaldirektor von Veolia Deutschland, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der nachhaltigen Initiativen im Unternehmen. „Unsere Beschäftigten haben einen sehr genauen Blick auf das Wesentliche und hervorragende Ideen, wo wir als Umweltdienstleister noch nachhaltiger agieren können. Viele Ideen sind übertragbar und wir werden sie auch nutzen, um unseren Kunden nachhaltige Impulse zu geben.“
 
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 Veolia ist der weltweite Maßstab für optimiertes Ressourcenmanagement. Veolia entwickelt und verwirklicht Lösungen für die Bereiche Wasser-, Entsorgungs- und Energiemanagement im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Kommunen und der Wirtschaft. Mit ihren drei sich ergänzenden Tätigkeitsfeldern sorgt die Veolia-Gruppe  für einen verbesserten Zugang zu Ressourcen, ihren Schutz und ihre Erneuerung.
Weltweit sorgte Veolia 2013 mit über 200.000 Beschäftigten* auf allen fünf Kontinenten für die Trinkwasserversorgung von 94 Millionen Menschen und die Abwasserentsorgung für 62 Millionen Menschen, erzeugte 86 Millionen MWh Energie und verwertete 38 Millionen Tonnen Abfälle. Der Jahresumsatz von Veolia (Paris Euronext: VIE und NYSE: VE) betrug 2013 22,3 Milliarden Euro*.
In Deutschland arbeiten in den Geschäftsbereichen Wasser, Entsorgung und Energie mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den über 200 Standorten von Veolia und seinen Beteiligungsgesellschaften. In Partnerschaften mit Kommunen sind sie für mehr als 13 Millionen Menschen tätig. Hinzu kommen maßgeschneiderte Dienstleistungen für Privat- und Gewerbekunden, Handels- und Industriebetriebe. In seinen drei Geschäftsbereichen erwirtschaftete Veolia in Deutschland 2013 einen Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro.
(*) ohne Aktivitäten und Umsatz der zum Verkauf stehenden Verkehrssparte Transdev